
Eigentlich stand alles unter einem gutem Vorzeichen am Samstag, beim Spreewaldtriathlon. Beim 2,2 km Schwimmen konnte ich gute 5 Minuten gegenüber dem Vorjahr rausholen! Am Ufer jubelten mir meine lieben Fans
entgegen, sodass ich selbst den strömenden Regen und die teils heftigen Windböen beim Radfahren vergass und wieder meinen Tunnelblick aufsetzte. Am Ende hab ich eine, für meine Verhältnisse, super Radrunde von 84 km hingelegt. Kurz vor dem Wechsel allerdings wurden meine Beine seehr schwer und brannten förmlich. An dem Punkt kamen die ersten Zweifel. Und das war mein Fehler, diese blöden Zweifel. Auf der anderen Seite soll man auch auf seine Signal hören, auch wenns im Wettkampf äußerst schwer fällt.
Die erste von vier Laufrunden (4x5km) zeigte sich als sehr schwer, die Beine wollten einfach nicht mehr, auch die kleine Verbesserung nach 3 4 km stellte sich bald wieder ein. Es einfach zum Mäusemelken. Die zweite Runde brachte dann den völligen Bruch. Ich konnte kaum noch einen Schritt machen und das bei gutem 150er Puls. Den letzten Kilometer konnte ich nur noch langsam gehen, auch die wiederholten Versuche brachten nix. Es ging nicht mehr weiter und das 10 km vor dem Ziel...
Leere, Zweifel, ... eigentlich geht einem alles durch den Kopf. Es hat an diesem Tag einfach nicht sollen sein. In den nächsten Tagen werd ich für mich noch genau auswerten, woran es gelegen hat und wo genau meine Schwachstellen gelegen haben. Der nächste Triathlon kommt!!
Übrigens einen herzlichen Glückwunsch CP für deinen allerersten gefinishten Triathlon!! Vielleicht hast du jetzt auch Feuer gefangen
Du hast die 500m Schwimmen, 19km Rad und 5km Laufen wunderbar absolviert und selbst die Massagen über dich ergehen lassen 
An dieser Stelle einen Riesen Dank an alle die mich so angefeuert haben!! Das Anfeuern, insbesondere bei diesem besch...eidenen Wetter, kostet mindestens genauso viel Kraft wie das Schimmen, Radfahren und Laufen an sich.
Euer Steini